Sport und Schwangerschaft

Sport während der Schwangerschaft - kein Problem

Meine lieben Loverys,

 

heute soll es um die Mamas gehen, die gerade sehnsüchtig auf ihr Kleines warten. Müsstet ihr nicht die glücklichsten Menschen der Welt sein? Hm ja wäre man vllt wenn man sich nicht wie ein hormongesteuertes Walross fühlen würde, dessen Bauch alle paar Minuten von wildfremden Menschen betatscht wird. 

 

Genau jetzt ist Sport ausnahmsweise mal nicht Mord, sondern schafft Abhilfe, glaubt mir! Und nein es gibt keine Ausrede, Schwangere dürften keinen Sport machen! (Ausgeschlossen natürlich ärztliches Verbot!) Im Gegenteil: es bereitet Dich auf die kommenden Belastungen vor und nach der Geburt vor. Aber was darf man überhaupt alles machen?

 

Grundsätzlich gilt als Faustregel, dass die Intensität des Sports so gewählt wird, dass man sich daneben problemlos unterhalten könnte. Die Herzfrequenz sollte hierbei nicht 140 -150 Schläge pro Minute überschreiten.  Im ersten und zweiten Trimester kann bis zu 3x die Woche ein ruhiges Sportprogramm absolviert werden. Hast du mit Übelkeit und Schwindel zu kämpfen, lass es ruhig angehen und trinke viel. Bauchmuskeltraining ist ab der 20. Woche allerdings zu unterlassen, sowie auch Kreuzheben und Kniebeuge mit hohen Gewichten. Für zu Hause lassen sich Tubes vielseitig einsetzen.

 

Ab dem zweiten Trimester werden Übungen, wo du auf dem Rücken liegst unangenehm. Keine Sore, das ist komplett normal! Widme dich nun eher kleineren Muskelgruppen wie Bizeps und Trizeps. Aber auch größere Muskelgruppen wie Rücken und Beine müssen nicht komplett vernachlässigt werden: Lattziehen an der Maschine sollte problemlos gehen und auch Beinstrecken in der Maschine kann nun aushelfen.

 

Ab dem dritten Trimester lass Sprünge, Joggen und tanzen sein! Das belastet die Beckenbodenmuskulatur zu stark.  Aqua Aerobic, Pilates oder Yoga sind jetzt angesagt, um die nötige Ruhe für die Geburt zu finden.

Und dann ist das Kleine schon fast da ;)

 

Bis bald,

 

Eure Ally