Versagensängste

Wo führt mich diese Straße wohl hin? Wie lange ist sie noch so leer... und schaffe ich es überhaupt, sie zu bezwingen? Willkommen im Land der Verlustängste. Aber keine Sorge, man kann lernen damit umzugehen!

Im Grunde genommen ist es doch so, dass der Mensch durch Fehler lernt und weiser wird. Diese Fehler zu begehen ist total menschlich und nur weil ein Ziel  nicht sofort erreicht wird, bedeutet es doch nicht, dass Du es niemals erreichen wirst! Probleme gibt es nicht, denn alles was sich uns scheinbar in den Weg stellt sind Herausforderungen, die zu lösen sind. Du scheiterst an einer Aufgabe? Okay - aber das bedeutet niemals, dass DU gescheitert bist! Sondern Du lernst dazu und erkennst evtl. was Du das nächste Mal anders machen könntest. Du wächst daran! Nur wer sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt, hat die Chance daran zu wachsen. Alle anderen bleiben stehen.

 

1. Zwischenziele setzen

Nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe alles auf, was Du in den nächsten 3 Jahren erreichen möchtest - egal aus welchen Bereichen. Kreise dann drei Ziele ein, die Dir erst einmal am wichtigsten sind. Die Ziele scheinen unerreichbar? Dann überlege Dir zu jedem Ziel Zwischenetappen, wie Du  nach und nach das Endziel erreichen kannst. Manchmal ist man plötzlich viel schneller dort angekommen, alleine durch das Erreichen dieser Zwischenziele. Kein Ziel ist unerreichbar! Wie viele Top-Manager und reiche Menschen sind immer wieder hingefallen und aufgestanden und haben nicht aufgegeben?! Heute sind sie super erfolgreich. Warum? Weil sie das was sie getan haben nicht als Versagen eingestuft haben, sondern als die Herausforderung, daran zu wachsen. 

 

2. Gib Dir Zeit

Dir kommt es so vor, als würdest Du Dich seit Ewigkeiten an einer Herausforderung versuchen? Versuche die ganze Situation neutral von außen zu beurteilen: Ist es aufs Leben gerechnet wirklich so lange? Und was hast Du während dieser Versuche gelernt? Sei es nur, dass Du durch zahlreiche erfolglose Bewerbungsgespräche selbstsicherer in Gesprächen wirst oder ganz neue Facetten von Dir kennenlernst. Und ja es ist auch normal nach dem Scheitern geknickt zu sein. Dann gib Dir selber die Zeit, Dich zu regenerieren und aufzubauen. Nach spätestens 2 Monaten solltest Du Dich aber wieder aufrappeln! Versuche nun kleine Änderungen vorzunehmen, evtl. führen sie Dich ja zum Ziel? 

 

3. Wechsle die Perspektive

Versuche das Scheitern nicht als Versagen zu sehen. Sondern als notwendigen Prozess, Dich zum Ziel zu führen. Ja, manchmal ist es deprimierend und warum erreichen alle anderen scheinbar das Ziel schneller? Du fängst vllt. an nach möglichen Entschuldigungen und Ausreden zu suchen wie "den Job kann ich ja gar nicht bekommen, das habe ich nie gelernt" und bewirbst Dich daraufhin nicht. Super, Du hast es geschafft der Angst aus den Weg zu gehen, aber hast Du jetzt noch eine Aussicht auf Erfolg? Nein! Erfolgreich kannst Du nur werden, wenn Du egal wie viele Misserfolge Du hast, nicht Deine Begeisterung für etwas verlierst! Im Grunde genommen ist das Scheitern doch nur eine Sperrung dieser Straße. Na und! Wende, nimm Dir ein Boot und steig einfach über die Sperrung drüber! Es gibt immer einen Weg.

 

 

Deine Ally